Ihr Kunde bezahlt Sie – machen Sie es ihm also so einfach wie möglich

Hier werde ich versuche euch so gut ich kann Tips, Tricks und andere Hilfestellungen geben zum Thema Internetgeschäfte


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Ihr Kunde bezahlt Sie – machen Sie es ihm also so einfach wie möglich

Sie können noch so clevere Steuerspar-Strategien entwickeln und noch so viele Förderquellen anzapfen: Wenn nicht genug Geld hereinkommt, werden Sie scheitern. Deshalb dürfen Sie die entscheidenden Geldgeber – Ihre Kunden – auf keinen Fall verprellen. Dennoch geschieht genau das überraschend häufig und oft, ohne dass sich die „Schuldigen“ dessen bewusst sind. Hier sind 3 typische Beispiele für solche „Erfolgs-Killer“:

Erfolgs-Killer 1: Willkürliche Öffnungszeiten

„Ich bin selbstständig, also kann ich bestimmen, wann ich mein Geschäft öffne und wann nicht.“ Bei einem Restaurant oder Ladengeschäft kann dieses Motto tödlich sein. Denn verschlossene Türen schrecken potenzielle Kunden nicht nur einmal ab, sondern ein für alle Mal!

Geschlossen wegen fehlender Nachfrage:

Die Spieler eines Volleyball-Vereins beschließen nach dem Training spontan, sich ein Vereinslokal zu suchen. Einer schlägt das Café in der Dorfmitte vor, das von der Sporthalle aus in einer Minute zu Fuß zu erreichen ist. Doch als die Mannschaft dort ankommt, steht sie vor verschlossener Tür – und das an einem Donnerstag, obwohl im Fenster nur „Montag Ruhetag“ steht. Also ziehen sie weiter und entscheiden sich für ein anderes Lokal. – Was war geschehen? Nachdem sich am Nachmittag und frühen Abend kaum ein Kunde in das Café verirrt hatte, hatte der Inhaber sich und seiner Frau kurzerhand einen freien Abend gegönnt.

Machen Sie Ihre Öffnungszeiten nie davon abhängig, ob gerade viel los ist oder nicht. Auch ruhige Tage ohne viel Kundenverkehr müssen Sie durchstehen. Denn als Selbstständiger wissen Sie nie, ob sich die Nachfrage nicht doch noch belebt. Das Beispiel der Volleyball- Spieler zeigt: Das ist niemals ausgeschlossen.

Sind Sie nicht verlässlich zur Stelle, verpassen Sie gewiss irgendwann einmal das Geschäft Ihres Lebens!

Erfolgs-Killer 2: Unklare Preisgestaltung

„Bei mir kostet die Stunde 45 €. Also ist mein Preis sonnenklar!“ Wer so denkt, denkt nicht aus Sicht seiner Kunden. Denn weiß der Kunde, wie viele Stunden Sie brauchen – etwa um den gewünschten Raum zu tapezieren, die Umzugskisten ein- und wieder auszupacken, den Text abzutippen, die Einfahrt vom Schnee zu befreien oder die Hecke zu schneiden? – Nein, das weiß er nicht! Er müsste die Katze im Sack kaufen, und das will er nicht.

Ungünstige Abrechnung nach Stunden:

Ein freiberuflicher Lektor bietet einen Korrektur- Service an. Als eine Werbeagentur anfragt, wie viel er verlangt, um eine neu erstellte Broschüre Korrektur zu lesen, antwortet er: „39 € pro Stunde.“ Weil er nicht einschätzen kann, wie lange er für die Broschüre brauchen wird, will er sich nicht auf einen Fixpreis einlassen. Prompt sieht die Werbeagentur davon ab, ihn zu beauftragen.

Die Gegenstrategie: Machen Sie es bei der Angebotserstellung nicht sich selbst leicht, sondern Ihren Kunden! Nennen Sie möglichst einen Festpreis, oder vereinbaren Sie eine Preisobergrenze. Gehen Sie dafür von Durchschnittswerten aus: Wie viel verlangen Sie pro Stunde? Wie lange brauchen Sie üblicherweise für einen Auftrag dieser Art? Erscheint Ihnen der vorliegende Auftrag zeitaufwändiger, kalkulieren Sie mit einem entsprechenden Aufschlag. Auch wenn Sie vielleicht anfangs grob danebenliegen – irgendwann sind Ihre Preise realistisch und rentabel. Es lohnt sich, dieses Risiko auf sich zu nehmen.

Zeiterfassung hilft bei der Kalkulation!

Gewöhnen Sie sich eine Zeiterfassung für Ihre Tätigkeiten an: Schreiben Sie auf, was Sie gemacht haben und wie lange Sie dafür gebraucht haben. So gewinnen Sie eine solide Kalkulationsgrundlage für Ihre Angebote. Ein kalkulatorischer Stundensatz macht es Ihnen leicht, potenziellen Kunden einfache Fixpreise oder Preisobergrenzen zu nennen.

Erfolgs-Killer 3: Rechthaberei und fehlende Kulanz

Wie kundenfreundlich ist Ihr Unternehmen? Ein Gradmesser dafür ist Ihre Reaktion auf Reklamationen.

Reklamation einer defekten Uhr nach 2 Jahren:

Ein Kunde kommt zum Uhrmachermeister. Seine mehrere tausend Euro teure Armbanduhr hat gut 2 Jahre nach dem Kauf den Geist aufgegeben. Der Uhrmacher verweist auf den Umstand, dass die Gewährleistungsfrist um einen Monat überschritten ist.

Eine Reparatur bietet er nur gegen Bezahlung an.

Rechtlich gesehen ist die Reaktion des Uhrmachers nicht zu beanstanden. Nach Ablauf von 2 Jahren braucht er für einen Defekt keine Verantwortung mehr zu übernehmen. Aber Hand aufs Herz: Ist es nicht verständlich, dass der Kunde sich ärgert? Wäre es nicht besser, die so teure Uhr entgegenzunehmen und kulant - ggf. mithilfe des Herstellers – für die Reparatur aufzukommen?

Kulanz bringt die treuesten Kunden!

Es gibt einige Unternehmen, die voll auf Kulanz setzen und damit höchst erfolgreich sind. Denn die wenigsten Kunden nutzen eine großzügige Kulanzregelung gnadenlos aus. Die meisten werden dankbare, zahlende Dauerkunden. So beispielsweise ein reicher Russe, der bei einem italienischen Gastwirt den teuersten Wein bestellte und dann (zu Unrecht) behauptete, dieser schmecke nach Kork. Ohne mit der Wimper zu zucken, brachte der Gastwirt ihm eine neue Flasche. Seitdem gehört der Russe zu seinen Stammkunden – und bestellt bei jedem seiner Besuche stets den teuersten Wein.

Überlegen Sie sich: Kennen Sie die beschriebenen Erfolgs-Killer aus Ihrem Unternehmen? Wenn ja – ändern sie das! Die Kunden werden es Ihnen danken, und der Erfolg wird Ihnen Recht geben.
Ich und mein Team wünscht euch viel spass beim stöbern

Wer Interesse hat, kann sich hier anmelden und mitmachen

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Viel Spass und ein Lg

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