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 Warum Sie Ihren Lohn nie Pi mal Daumen berechnen sollten 
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Ungelesener Beitrag Warum Sie Ihren Lohn nie Pi mal Daumen berechnen sollten
Warum Sie Ihren Lohn nie Pi mal Daumen berechnen sollten

was verdienen Sie eigentlich pro Auftrag? Also nach Abzug aller Kosten. Viele Selbstständige können diese Frage nicht beantworten, weil sie ihre Preise nicht kalkulieren, sondern sich beispielsweise an der Konkurrenz orientieren. Oder die Preise grob über den Daumen schätzen. Eine solche Kalkulation, die natürlich eigentlich gar keine ist, ist gefährlich und kann die Existenz des Unternehmens bedeuten. Eine Preiskalkulation ist wichtig, damit Sie sowohl die Kosten als auch Ihren Gewinn im Blick haben. So geht es:

Berechnen Sie die Zahl der Arbeitsstunden

Sie ermitteln den Stundensatz, indem Sie zunächst Ihre jährlichen Arbeitsstunden festlegen. Falls Sie Mitarbeiter beschäftigen, addieren Sie deren Arbeitsstunden hinzu. Gehen Sie von 8 Arbeitsstunden pro Tag aus bei circa 220 Arbeitstagen pro Jahr. Ziehen Sie die Stunden ab, die Sie nicht für einen Kunden arbeiten können, weil Sie sich beispielsweise um die Buchhaltung oder Akquise kümmern müssen. Normalerweise sind dies circa 20% der Arbeitszeit.

Stellen Sie die Kosten auf

Zunächst ermitteln Sie die Personalkosten. Damit ist das Gehalt Ihrer Angestellten gemeint, aber auch Ihr Lohn als Unternehmer. Addieren Sie dann Kapitalkosten, wie Abschreibungen und Zinsen sowie Sachkosten, wie Miete, Versicherungen, Energie-, Reise-, und Kfz-Kosten.

Bis auf Ihr Unternehmergehalt finden Sie sämtliche Kosten in Ihrer Gewinn- und Verlustrechnung bzw. in Ihrer Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Erhöhen Sie die Kosten um einen Inflationsausgleich von 2,5 Prozent.

Berechnen Sie den Stundensatz

Teilen Sie die Kosten durch die berechnete Arbeitszeit, erhalten Sie Ihren Kostensatz pro Arbeitsstunde. Darauf schlagen Sie Ihren Gewinn und die Mehrwertsteuer auf.

Das Ergebnis ist Ihr Bruttostundensatz, der Preis, den Sie Ihren Kunden pro Arbeitsstunde in Rechnung stellen müssen.

Wie Sie die Auftragskosten berechnen

Schätzen Sie, wie viele Stunden Sie für den Auftrag benötigen und multiplizieren Sie die Stunden mit dem errechneten Stundesatz. Für Handwerksbetriebe kommen noch Material- und eventuell Anfahrtskosten hinzu.

Müssen Sie den Stundensatz nach unten anpassen, geht dies zu Lasten Ihres Gewinns. Achten Sie darauf, dass Sie zumindest kostendeckend arbeiten. Langfristig gesehen, können Sie jedoch diesen Stundensatz nicht anbieten. entweder erhöhen Sie Ihre Preise oder senken die Kosten.

_________________
Ich und mein Team wünscht euch viel spass beim stöbern

Wer Interesse hat, kann sich hier anmelden und mitmachen

Hier der Link zu Anmeldung:

http://mikes-welt.phpbb8.de/ucp.php?mode=register

Viel Spass und ein Lg

Admin


Do 27. Feb 2014, 11:05
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