3 Möglichkeiten, Ihre Ideen vor Missbrauch zu schützen

Hier werde ich versuche euch so gut ich kann Tips, Tricks und andere Hilfestellungen geben zum Thema Internetgeschäfte


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Ungelesener Beitrag Donnerstag 15. November 2012, 12:18
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3 Möglichkeiten, Ihre Ideen vor Missbrauch zu schützen


hüten Sie sich vor unbedarften Vorleistungen, solange ein möglicher Auftraggeber noch keinen Vertrag mit Ihnen unterschrieben hat! Sie riskieren, dass man Sie nicht bezahlt und Ihre guten Ideen zur Weiterverwendung ausbeutet.

Gerade wenn Sie als Dienstleister arbeiten werden und Ihr Geld auch mit der Beratung und Ideenfindung für den Kunden verdienen, werden Sie vermutlich diese Situation geraten: Um den Auftrag überhaupt zu bekommen, sollen Sie schon in der Akquise-Phase Ideen, Pläne und Konzepte auf den Tisch legen, weil Ihr Auftraggeber nicht die „Katze im Sack“ kaufen will.


Leider passiert es dann gar nicht so selten, dass Sie den Auftrag zwar nicht erhalten, aber die andere Seite dennoch fleißig Nutzen aus Ihrer Arbeit zieht. Hier ein Beispiel:

Ein Einzelhändler beklagt einen seit Jahren rückläufigen Umsatz und sucht nach einer Idee, um dem Niedergang Einhalt zu gebieten. Ein Werbeberater soll ihm aus der Krise helfen. Der Händler verkündet: ein guter Vorschlag, und der Berater bekäme den Auftrag! Der entwickelt in einem Erstgespräch eine Idee für ein überzeugendes Vermarktungs-Konzept - und während er ungeduldig auf den unterschriebenen Vertrag wartet, setzt der Händler diese Idee mit eigenen Leuten um.

In einer solchen Situation könnten Sie als Berater erwägen, den „Kunden“ auf Zahlung eines angemessenen Honorars für die Verwertung Ihrer Idee zu verklagen. Doch das hätte wenig Aussicht auf Erfolg, weil Ihre Lage als „Ideenvorleister“ doppelt misslich ist:

Äußern Sie Ihre Idee in einem unverbindlichen Vorgespräch, fehlt es an einem Vertrag, aus dem Sie ein Recht auf Bezahlung Ihrer Vorleistung ableiten könnten.

Eine „zündende Idee“ oder ein „Geistesblitz“ ist auch nicht durch das Urheberrecht geschützt, denn das gilt nur für fertige, ausgereifte und vollständig ausgearbeitete Schöpfungen. Einfach ausgedrückt: Wer eine fremde bloße Idee „klaut“, verletzt keine Rechte, macht sich also nicht strafbar und muss auch keinen Schadenersatz leisten.

Andere Vorleistungen – gleiches Problem: Neben den Ideen sind auch Proben, Entwürfe, Konzepte, Vorschläge, Modelle, Muster und Skizzen typische Vorleistungen, die der mögliche Auftraggeber als „unverbindlich“ und „kostenlos“ einschätzt und die gesetzlich nicht ohne Weiteres geschützt sind.

Verlangt ein Auftraggeber so etwas von Ihnen, bevor Sie einen Vertrag miteinander schließen, gehen Sie als um den Auftrag kämpfender Dienstleister also stets das Risiko ein, für Ihre Anstrengung zu guter Letzt keinen Cent zu sehen - obwohl Sie mit angucken müssen, wie der andere davon profitiert.

Die gute Nachricht: Es gibt drei ganz unterschiedliche Handlungsansätze, mit denen Sie Ihre Rechtsposition im Fall von Vorleistungen in der Akquise- Phase verbessern können - übrigens wieder ein Erfolgs-Tipp aus dem Handbuch für Selbstständige & Unternehmer:

1. Sie verhalten sich taktisch geschickt bei der Aufnahme und Gestaltung Ihrer Geschäftsbeziehungen.

Taktisch klug ist jedes Verhalten, mit dem Sie das Problem „kostenloser“ Vorleistungen von Anfang an vermeiden.

Das heißt: Gestalten Sie Ihre Geschäftsbeziehungen zu Ihren Auftraggebern so, dass Vorleistungen überflüssig sind oder zumindest nur in stark begrenztem Rahmen fällig werden. Das funktioniert sehr gut über Referenzen und anschauliche, nachvollziehbare Arbeitsproben, auf die Sie einen potenziellen Auftraggeber verweisen können:

2. Sie treffen eine klare Vereinbarung zur Verwertung Ihrer Vorleistungen.


Ein potenzieller Kunde besteht auf einer Vorleistung, damit er Sie vor der Auftragsvergabe kennenlernen kann? Dann ist es nicht einzusehen, dass allein Sie das Risiko auf sich nehmen, unfair behandelt zu werden.

Die einzig sichere Möglichkeit, andere vom Diebstahl Ihrer Ideen bzw. von anderen Vorleistungen abzuhalten, ist ein Vertrag. Vereinbaren Sie mit dem potenziellen Auftraggeber, dass er Ihre Vorleistung bezahlen muss, wenn er sie nutzt.

Das heißt: Sie schließen eine Art Vorvertrag zu dem eigentlichen Auftrag. Ihr Geschäftspartner soll Ihnen eine Verpflichtung unterzeichnen, Ihre Ideen etc. nicht ohne Ihre Erlaubnis zu verwenden. Für den Fall, dass er gegen dieses Abkommen verstößt, vereinbaren Sie eine Vertragsstrafe. So sichern Sie sich einen einklagbaren Anspruch, falls Sie den Auftrag nicht erhalten und es tatsächlich zum Ideenklau kommen sollte.

3. Sie begründen „geistiges Eigentum“ an Ihren Vorleistungen und wehren sich gegen unberechtigte Eingriffe in die daraus folgenden Rechte.

Es gibt diese gewerblichen Schutzrechte:

- Patente für technische Erfindungen,

- Gebrauchsmuster für technische Weiterentwicklungen,

- Geschmacksmuster für die gesamte äußere Gestaltung eines Produkts,

- Marken für Waren- und Dienstleistungs- Kennzeichen.

Verletzt jemand Ihr bestehendes Recht an Ihrem geistigen Eigentum, haben Sie Ansprüche auf Unterlassung des Eingriffs, auf Schadenersatz und auf die Herausgabe des durch die rechtswidrige Nutzung Erlangten.
Ich und mein Team wünscht euch viel spass beim stöbern

Wer Interesse hat, kann sich hier anmelden und mitmachen

Hier der Link zu Anmeldung:

http://mikes-welt.phpbb8.de/ucp.php?mode=register

Viel Spass und ein Lg

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