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 Senf, Kräuter, Mehl: 3 Beispiele für erfolgreiche Produktvermarktung 
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Ungelesener Beitrag Senf, Kräuter, Mehl: 3 Beispiele für erfolgreiche Produktvermarktung
Senf, Kräuter, Mehl: 3 Beispiele für erfolgreiche Produktvermarktung

Essen und Trinken sind Dinge, die nicht aus der Mode kommen und für die es immer Bedarf geben wird. Um Ihr Geschäft auf diesem Grundbedürfnis aufzubauen, müssen Sie weder Landwirt noch Koch sein und auch kein Restaurant eröffnen.

Lernen Sie in diesem Newsletter drei Ideen kennen, bei denen sich die Gründer auf die Vermarktung eines einzigen Produkts oder einer einzigen Produktgruppe spezialisiert haben. Sie können ein ähnliches Geschäft aufziehen, wenn Sie sich zum Beispiel auf die Vermarktung eines in Ihrer Region hergestellten Produkts konzentrieren.

***Dazu ein interessanter Hinweis: Wie Ihr Geschäft ähnlich erfolgreich wird wie die drei, die ich Ihnen heute vorstelle, lesen Sie in "Was wirklich erfolgreich macht", dem Gründermagazin mit immer aktuellen Ideen und Businessplänen. Testen Sie es doch einmal unverbindlich.***

Regionale Produkte sind typischerweise mit natürlichen, heimischen und hochwertigen Zutaten hergestellt. Der Käufer in der Region kennt den Ursprung und die Herkunft der Erzeugnisse. Es gibt viele Beispiele für regionale Erfolgsprodukte wie Gemüse, Obst, Marmeladen, Käse, Schokoladen, Wurst und Fleisch, Backwaren, Gewürze etc.

Sie können regionale Erzeuger suchen, die bereit sind, Ihnen ihre Erzeugnisse ohne Markennamen zu verkaufen. Sie kreieren selbst eine Marke für die Erzeugnisse, verpacken und verkaufen sie. Sie könnten ein Ladenlokal aufmachen, auf Märkten oder an Restaurants verkaufen oder Ihren Verkauf sogar über eine Webseite international maximieren.

Lesen Sie hier, welche Strategien andere Gründer erfolgreich gemacht haben:

Idee Nr. 1: Wild- und Würzkräuter, essbare Blüten – Versand für Gourmets und Spitzenköche

Bärlauch, Brunnenkresse und Sauerampfer – was noch vor einigen Jahren als Unkraut aus den Gärten verbannt wurde, gilt heute als begehrte Zutat in Spitzenrestaurants und Gourmetküchen. Beste Chancen also für Unternehmen, die sich auf den Anbau von Kräutern spezialisiert haben.

Ein sehr erfolgreiches Beispiel ist die Essbare Landschaften GmbH mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern. Im Jahr 2000 gründete der Gartenbau-Ingenieur Olaf Schnelle zusammen mit dem ausgebildeten Koch Ralf Hiener das Unternehmen.

Perfekt: Ein Gründerteam aus Gärtner und Koch

Das Gründerteam ergänzt sich perfekt: Schnelle weiß alles über den Anbau und die Ernte von Wildkräutern, Hiener alles über deren Verwendung in der gehobenen Küche.

Ralf Hiener erfindet ständig neue Rezepte für Gelees, Senfe und Wildkräutersaucen, die Essbare Landschaften über das Internet zusammen mit sechs Mitarbeitern deutschlandweit und ins benachbarte Ausland vertreibt.

Zum Kundenstamm des Unternehmens gehören etwa die Küchenchefs von so noblen Hotels und Restaurants wie dem Hilton in Berlin, dem Steigenberger Airport Hotel in Frankfurt am Main oder der Käfer-Schänke in München.

Idee Nr. 2: Ein Laden nur für Mehl

Beim Ladenpreis von 3,50 Euro für ein 1.000-Gramm- Bio-Brot fing Nicole Kamrath vor Jahren an zu überlegen. „Das Brot selbst zu backen, müsste doch viel günstiger kommen“, dachte die gelernte Zahntechnikerin.

Sich mit Ernährung zu beschäftigen, gehörte schon immer zu den Interessen der Berlinerin. Die Geschäftsidee, das Mehlstübchen, Deutschlands erstes Fachgeschäft für Mehl zu eröffnen, war also geboren.

Durch weltweite Recherche kam die junge Ladenbetreiberin zu einer Palette von rund 50 Mehlsorten. Es gibt Mehle aus der ganzen Welt, zum Beispiel aus Deutschland, Kanada, Südamerika, Asien, Ägypten, Frankreich und Österreich.

Für Diabetiker und Allergiker ist ebenfalls gesorgt: Wer Gluten nicht verträgt, für den stellt Kamrath spezielle Allergiker-Backmischungen zusammen, zum Beispiel aus Mais, Hirse, Gerste, Hafer oder Buchweizen.

Der besondere Service: Wenn ein Kunde sich eine Backmischung zusammengestellt hat, notiert Kamrath sich die Zusammensetzung auf einer Karteikarte, und der Kunde kann dann jedesmal „seine“ Mischung bekommen.

Das günstigste Mehl kostet 1 Euro, das teuerste 4,90 Euro pro Kilo. Die Mehle sind übrigens nicht nur zum Kuchen- oder Brotbacken geeignet, auch für Pizza- oder Nudelteig gibt es entsprechende Sorten.

Fachkundige Beratung im Laden ist für den Erfolg unabdingbar

Eine fachkundige Beratung in Sachen Mehl gehört im Laden dazu; schließlich kommen auch Gastronomen aus der weiteren Umgebung extra angereist, um sich mit Mehl für ihr Restaurant oder ihre Confiserie einzudecken.

Für Privatkunden bietet ein Mitarbeiter Kamraths Backkurse an. Ein Kurs kostet 20 Euro, und die Teilnehmer lernen dabei, Brot in einem normalen Haushaltsherd zu backen. Jeder Teilnehmer backt dabei sein eigenes Brot, das er am Ende des Kurses mit nach Hause nimmt.

Idee Nr. 3: Von teuflisch scharf bis fruchtig-süß: Kreationen aus dem Senfatelier

Wie sich aus einer gemeinhin eher langweiligen Zutat ein echtes Trendprodukt entwickeln kann, zeigt das Beispiel Senf. Zwar legten echte Gourmets schon immer Wert auf hohe Qualität und priesen die Vorzüge bestimmter, fein abgestimmter Mostrich-Kreationen. Der Normalbürger wählte jedoch meist nur zwischen scharf, mittelscharf und – vorausgesetzt, er lebte in Bayern – süß.

Einer, der es versteht, mit Senfspezialitäten seine Kunden zu begeistern, ist Maik Schönau aus dem mittelhessischen Haiger verkauft seine selbst kreierten Produkte aber auch im eigenen Laden sowie auf Märkten und Messen. Hier einige Beispiele: Knoblauch-, Kräuter-, Mandel-Mohn-, Ingwer-Orange-Senf etc.

Vom Hobbykoch zum Senfexperten

Auf die Idee, sein Senfatelier zu gründen, kam Maik Schönau, als er arbeitslos wurde und aufgrund familiärer Verpflichtungen eine Tätigkeit suchte, bei der er sich seine Zeit frei einteilen konnte. „Mein Wunschberuf war stets Koch, und privat habe ich schon immer Senf, Marmelade und Liköre hergestellt“, so der Unternehmer. Also entwickelte er aus seinem Hobby seine Geschäftsidee.

Vorher galt es jedoch, eine Reihe von Vorschriften über den Umgang mit Lebensmitteln zu recherchieren. „Man muss zum Beispiel eine Schulung beim Gesundheitsamt vorweisen und die Räumlichkeiten vom Veterinäramt abnehmen lassen“, berichtet Schönau. „Die Produkte müssen in einer gewerblichen Küche hergestellt sein, also nicht am heimischen Herd.“

Hinzu kamen genaue Vorschriften, etwa über die Angaben auf den Etiketten, bis hin zu den Kontrollen der Produktwaagen durch das Eichamt. Wichtig auch der Schutz des Unternehmensnamens: „Senfatelier ist mittlerweile auch eine beim Patentamt eingetragene Marke“, so Schönau.

Fazit: Wenn Sie so oder ähnlich an die Organisation Ihres Projekts herangehen, ist Ihre Tätigkeit in erster Linie marketing- und werbeorientiert. Produkt- und Fachwissen benötigen Sie dazu nur in zweiter Linie.

_________________
Ich und mein Team wünscht euch viel spass beim stöbern

Wer Interesse hat, kann sich hier anmelden und mitmachen

Hier der Link zu Anmeldung:

http://mikes-welt.phpbb8.de/ucp.php?mode=register

Viel Spass und ein Lg

Admin


Mi 14. Nov 2012, 18:27
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